Liebes Netzwerk,
vor kurzem hatte ich einen sehr anregenden Austausch mit Prof. Dr. Theda Borde und Larissa Hassoun von dem Projekt „Empowerment für Diversitäthttps://www.empowerment-diversitaet.de/“ an der Charité Berlin, das ebenfalls von der Stiftung Mercator gefördert wird. Die Mission des Projektes ist es, diskriminierungskritische Perspektiven in medizinischer Ausbildung und Praxis in zwei Bereichen zu integrieren: über die Kooperation mit Bildungspartnern für die Qualifizierung von Gesundheitspersonal und über diversitätssensible Organisationsentwicklungen in Zusammenarbeit mit derzeit sieben gynäkologischen Kliniken.
Neben diesen „Empowerment-Partnern“ hat das Projekt erfolgreich eine bundesweite Allianz mit Organisationen aufgebaut, die sich mit Diskriminierungssensibilität und Diversität im Gesundheitswesen auseinandersetzen – denn kein Projekt kann in diesem Bereich alles alleine schaffen. In einem Arbeitskreis findet alle zwei bis drei Monate ein Austausch statt: enge Zusammenarbeit, gegenseitige Anregung. Wer macht was, wo, wie, mit wem und was hat das bewegt, was hat man gelernt?
Einer der Ratschläge von Prof. Dr. Theda Borde war: Eine Allianz kann nur erfolgreich sein, wenn es eine Win-win-Situation gibt. Wir wollen mit dem Netzwerk des Center for Diversity in Law kein Selbstzweck sein. Wir wollen der Motor für ein Netzwerk sein, das das Thema Diversität im Rechtssystem voranbringt. Wir wollen das Netzwerk deshalb so gestalten, dass es den Austausch zwischen euch initiiert, anregt und erleichtert. Wir überlegen uns deshalb Strategien, wie wir euch sinnvoll im Netzwerk verknüpfen können, um die Nachhaltigkeit der Vernetzung zu gewährleisten.
Deshalb eine offene Frage, vielleicht ja eine Mailinglisten-Diskussion: Was ist euer „Win“ aus dem Netzwerk, oder was erhofft ihr euch für einen „Win“? Welche Art von Input oder Beitrag braucht es von euch, den Mitgliedern des Netzwerks, damit der Austausch im Netzwerk für alle einen Nutzen hat und sich perspektivisch selbst verstetigt?
Wir haben auch schon zwei neue Initiativen in der Pipeline, möchten hiermit aber nochmal den Raum für eure Ideen und euer Feedback öffnen. Wir freuen uns auf eure Gedanken dazu!
Beste Grüße aus Heidelberg,
Helena Kaim
— Research Fellow Center for Diversity in Law
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Im Neuenheimer Feld 535 D - 69120 Heidelberg Telefon: +49 6221 482-418 E-Mail: kaim@mpil.de Web: www.mpil.de / www.diversity.center